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Die Geschichte von S.D. aus M.


- Wir haben 1 kleines Haus in Mainz an 3 Personen (Mann, Frau und Sohn der Frau) vermietet - 2008 Müllgebühren haben wir für die Familie gezahlt; mit Verspätung das Geld vom Mieter noch bekommen - 2009 wurden keine Müllgebühren gezahlt. Wir haben das als Eigentümer zahlen müssen. - 2008 + 2009 Abwassergebühren wurden nicht gezahlt. Mittels Stundung werden wir in monatlichen Raten von EUR 40,00 diese Schulden zahlen müssen (als Eigentümer). - Mieter sind Hartz IV Empfänger geworden (genauer Beginn ist uns nicht bekannt). - Seit Juni 2009 keine Miete mehr erhalten. - Familie wird von den Nachbarn auffällig durch laute Lärmmusik vom Sohn 2008 und Drogenmissbrauch. - Mann auffällig durch komisches Stöhnen spät in der Nacht und Schläge an die Wand (mit dem Kopf?) Polizei suchte die Familie auf, Mann machte die Tür auf und zeigte sich friedlich, versprach, sich ruhig zu verhalten, keine Eigen- oder Fremdverletzungsgefahr laut Polizei. - Frau wurde einmalig blutig auf der Straße, verschrocken von einem Nachbarn beobachtet. - Seit August in Betreuung vom Rechtsanwalt. Wir zahlen selbst die Kosten. - Gerichtsprozess 13.11.09: Mietern müssen innerhalb 2 Wochen ausziehen. Familie hätte vom JobCenter bereits eine Wohnung in Mainz ab dem 1.12.09. - Wir haben selbst Kontakt zum JobCenter Mainz aufgenommen, um evtl. das Wohngeld zu bekommen, weil Mieter noch das Haus besetzen. Auf jeden Fall wohnt der Mann noch da, evtl. die Frau; Sohn ist laut dem Mann bereits umgezogen und wurde von den Nachbarn nicht mehr gesehen. - Antwort vom JobCenter: die Personen sind schon umgezogen; das JobCenter kann uns nicht helfen. - Mann und Frau haben einen gültigen Mitvertrag ab dem 1.12.09, Miete wird vom JobCenter bezahlt. - Wir haben mehrmals versucht Kontakt mit JobCenter aufzunehmen (persönlich, per Fax, per Email). Keine Antwort erhalten. - Mann sagt: er müsste 3 Angebote von Umzugsfirmen beim JobCenter vorzeigen. Beim Hausbesuch zeigte der Mann uns diese Angebote und seinen Mietvertrag. Der Mann sagte, dass das Jobcenter Verursacher der ganzen Verzögerungen wäre, weil sie noch keine Kostenzusage gegeben haben (das war der einzige persönliche Kontakt mit dem Mann seit Jahren). - Noch Mal Kontakt mit JobCenter aufgenommen und neue Aussage vom Mann erzählt. - Rechtsanwalt sprach von Kosten von EUR 1500-2000 für Zwangsräumung. - Geld von Freunden ausgeliehen, Auftrag zur Zwangsräumung an Rechtsanwalt Anfang Januar 2010 erteilt. - Gerichtsvollzieher möchte von uns einen Vorschuss von EUR 7500 für die Zwangsräumung. Er kennt das Haus von unseren Mietern. Umzug sollte 3-4 Tage bedeuten. Deswegen der Preis. - 22.01.10 Auftrag an unseren Rechtsanwalt: Berliner Räumung durchzuführen. - Warten auf Antwort vom Gerichtsvollzieher, Reaktion vom JobCenter, Weiterzahlen von Kosten für Müll, Abwasser, Kreditkosten, Anwaltskosten, Gerichtskosten, usw. - Hilflosigkeit, starke Belastung für die ganze Familie finanziell und psychisch. - Mann macht die Tür nicht auf (seit ca. 4-5 Jahre) kein persönliches Gespräch möglich, keinen telefonischen Kontakt - Bitte um Hilfe!!!!









Name und Anschrift der/des Betroffenen sind der Redaktion bekannt.
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