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Die Geschichte von N.M. aus H.


Meine Eltern, Eheleute W. und R. M., aus H., haben seit 01.10.2005 die Einliegerwohnung an Frau F. vermietet. Wir haben Sie durch meinen Onkel kennen gelernt. Laut Ihrer Aussage suchte Sie schon seit drei Jahren eine Wohnung, weil Ihre vorherige Wohnung verschimmelt sei. Wir haben eher aus Mitleid gehandelt und das war unser größter Fehler. Leider waren meine Eltern im Bezug auf Vermietung sehr unerfahren und haben wissentlich einen Standardmietvertrag ohne konkrete Klauseln unterschreiben lassen, was uns jetzt zum Verhängnis geworden ist. Leider ist es in unserem Staat nun einmal bewiesen - wie in unserem Fall - dass der Mieter mehr Rechte hat als der Vermieter. Meine Eltern haben sich ihr Leben lang ihr Lohn und Brot hart erarbeiten müssen, haben sich mit sehr viel Schweiß und Eigenarbeit ein Eigenheim erbaut, dessen Existenz nun durch Frau F. und insbesondere durch Ihre absurden Behauptungen gefährdet ist. Alles fing damit an, als durch Unwissen meiner Eltern die Kaution von zwei Monatsmieten mündlich vereinbart wurde. Frau F. gab uns Ihr Wort, das wir die Kaution erhalten sobald diese vom Vormieter auf Ihrem Konto eingegangen sei. Leider mussten wir uns wenig später eines Besseren belehren lassen, denn eine mündliche Vereinbarung ist ungültig.
Mein Vater erkundigte sich in regelmäßigen Abständen nach dem Verbleib der Kaution, worauf Frau F. dies damit begründete, dass Sie die Kaution noch nicht erhalten habe. Als das Mietverhältnis bereits getrübt war, stritt Frau F. sogar vehement ab, dass es eine mündliche Vereinbarung gegeben hätte und dass Sie von einer Kaution nichts wüsste. Die Kaltmiete der Einliegerwohnung beträgt 450,00, zusätzlich wurden erstmals bei Abschluss des Mietvertrags 50,00 Nebenkosten vereinbart, wobei die Nebenkosten in unserem Ort sehr hoch sind. Die 500,00 trägt die ARGE. Die Wohnung wurde von der ARGE nach Prüfung des Mietvertrages genehmigt. Wobei sich Frau F. eigentlich bewusst gewesen sein muss, dass Sie sich die Wohnung hätte gar nicht leisten können, denn alles was über die 500,00 hinausgeht muss Frau F. selbst bezahlen.
Bis heute hat Sie keinen Cent aus eigener Tasche bezahlt und Frau F. hat durch Ihren verschwenderischen Verbrauch enorm hohe Nebenkosten. Inzwischen müsste die ARGE die Gelder ab dem 01.02.2007 drastisch kürzen, um dem Interesse nachzugehen, dass Frau F. sich eine kostengünstigere Wohnung sucht. Diese Auflage hatte Sie schon vor sechs Monaten erhalten, hat sich aber bis heute nicht um eine Wohnung bemüht. Nach Ablauf der sechs Monate wollte die ARGE diesbezüglich Maßnahmen ergreifen. Fazit: das bedeutet für uns, das wir nicht wie bisher nur auf die Nebenkosten verzichten müssen sondern jetzt nun auch auf die Mieteinnahmen oder einen Teil davon.
Frau F. lebt leider auf unsere Kosten und wir müssen Ihren verschwenderischen Verbrauch bezüglich der Nebenkosten aus unserer eigenen Tasche vorstrecken. Für uns handelt es sich hierbei definitiv um eine arglistische Täuschung und um einen Mietbetrug. Sind wir in Zukunft ein Sozialamt für eine nicht potenzielle Mieterin? Welcher Mensch hat überhaupt das Recht auf Kosten anderer und umsonst in nahezu paradiesischen Umständen zu leben? Frau F. erwähnte mir gegenüber einmal, dass die ARGE noch einmal ein Auge zugedrückt hätte, weil die Wohnung die eigentlich genehmigte Quadratmeteranzahl überschreiten würde. Die ARGE weist jedoch jegliche Schuld von sich und möchte sich aus diesem Rechtsstreit heraus halten. Hätte die ARGE aber die Wohnung nicht genehmigt, wären wir jetzt nicht in diesem finanziellen Desaster.

Ich bin von Beruf examinierte Pflegefachkraft, seit 1995 in diesem Beruf und arbeite in einer geschlossenen Psychiatrie und möchte Sie nun über die Missstände und Selbstversorgungsdefizite von Frau F. aufklären. Nicht nur ich, sondern auch meine Eltern, Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte sind auf die Missstände und Selbstversorgungsdefizite aufmerksam geworden und können dies auch bestätigen und bezeugen. Ich hatte mich bereits im Namen meines Vaters im Oktober 2006 an das Amtsgericht gewandt, aber leider geschah von Seiten der Behörden nichts. Durch den Anwalt meiner Eltern erfuhren wir, dass der Sozialpsychiatrische Dienst durch eine von uns unbekannte Behörde eingeschaltet worden ist, sich um die Missstände von Frau F. zu kümmern. Weniger erfolgreich für uns, weil unserer Meinung nach nichts geschieht und der Einsatz dieser Behörde nur sehr schleppend vorangeht. Aus Sicht meiner beruflichen Erfahrung empfehle ich die Bestellung eines Betreuers und die Unterbringung in einer betreuten Wohneinrichtung.

Wenn Frau F. die Wohnung verlässt, wenn überhaupt, dann vergewissert Sie sich erst ob Sie die Wohnung überhaupt verlassen kann oder nicht. Frau F. muss vor uns oder was auch immer Angst haben. Sobald Sie das Grundstück inspiziert hat verlässt sie es vorsichtig in ängstlicher und geduckter Haltung. Des Öfteren hat Sie so eine Art Begleitschutz durch andere Personen, die Sie in die Wohnung zurück begleiten und umgekehrt. Bevor Sie Ihren Lebensabschnittsgefährten kennen gelernt hat, der meist nur an den Wochenenden bei ihr ist, hatte sie so eine Art Begleitschutz in dem immer häufiger unterschiedliche Personen am Wochenende, selten auch unter der Woche, bei Ihr übernachtet haben u. a. auch dessen Vater. In Anwesenheit Ihres Lebensabschnittsgefährten fühlt Frau F. sich sehr sicher, wird uns gegenüber unverschämt und lacht auf unnatürliche Weise.
Zwischenzeitlich hat Sie sogar das Türschloss ausgetauscht, weil sie den Verdacht gehegt haben muss, dass mein Vater während Ihrer Abwesenheit Ihre Wohnung kontrolliert, dabei besitzt er keinen Zweitschlüssel. Dies muss sich dadurch bestätigt haben, weil mein Vater Ihr untersagt hatte, aufgrund der Gefahr von Schimmelpilzbildung in den Wohnräumen, die Wäsche im Wohnzimmer zu trocken, weil eigens dafür ein Haushaltsraum vorhanden ist.

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