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Die Geschichte von M.F. aus K.


Hallo, hier unsere Geschichte,

da wir uns beruflich verändert haben, haben wir unser Reihenmittelhaus zum 01-04-2004 an einen Herrn aus Erfurt und seine Frau oder Lebensgefährtin vermietet. Leider sind wir gleich beim 1. Mal reingefallen. Es begann damit, dass trotz dreimaliger Mahnung die Kaution nicht gezahlt wurde. Nachdem auch der Brief eines Anwaltes nichts bewirkte, habe ich Klage beim Amtsgericht Göttingen eingeleitet.
Einspruch des Gegners: er wäre überhaupt nicht verpflichtet eine Kaution zu hinterlegen. Auch wenn Einsprüche offensichtlich unbegründet sind, haben sie aufschiebende Wirkung.

Dann wurden die Mietzahlungen immer unpünktlicher. Auf meine Abmahnung wurde mir geantwortet es bestünde keine gesetzliche Verpflichtung die Miete zum 3. Werktag eines Monats zu zahlen. Insofern wäre man mir gegenüber bisher großzügig gewesen.
Nachdem er mit 2 Monatsmieten in Verzug war, habe ich beim Amtsgericht Göttingen Räumungsklage eingereicht. Keine Reaktion, bis mich auf einmal ehemalige Nachbarn anriefen und mitteilten bei uns stünde der Möbelwagen vor der Tür (Anfang Juni 2005). Daraufhin fuhr ich sofort nach Göttingen. Das Gespräch (in Gegenwart eines Zeugen) war nicht sehr fruchtbar. Eine ordnungsgemäße Übergabe wurde verweigert. Es wurden auch bis heute nicht alle Schlüssel zurückgegeben.

Als ich dann nach dem Auszug das Haus besichtigte traf mich der Schlag.

Nun habe ich ein Versäumnisurteil in dem er verpflichtet wird mir die geforderte Kaution zu zahlen, Kostenfeststellungsbeschlüsse vom Gericht, der Gerichtsvollzieher war beauftragt. Was ich nicht habe, ist auch nur ein Cent von den ausstehenden Gerichts- und Anwaltskosten, der Kaution und den Mietrückständen.
Da auch noch Gegenstände aus dem Haus fehlten habe ich die Staatsanwaltschaft Göttingen um Überprüfung nach rechtlichen Gesichtspunkten gebeten. Es wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen. Betruges eingeleitet. Ob allerdings das öffentliche Interesse an der Verfolgung ausreichend ist, muss sich noch erweisen.
Ich habe insofern noch "Glück" gehabt, weil die Betreffenden freiwillig ausgezogen sind. Ich konnte das Haus ohne langen Lehrstand an seriöse Mieter neu vermieten.
Bei der Verhandlung wegen der Kaution sagte mir der Richter er habe den Eindruck, daß die Zahl der Mietnomaden - und an einen solchen wäre ich augenscheinlich geraten -, deutlich zugenommen hätte.
Alle hier von mir gemachten Aussagen lassen sich durch Briefwechsel mit Anwälten, Gerichtsurteilen mit Aktenzeichen etc. belegen.

Mit freundlichen Grüßen
M.F.









Name und Anschrift der/des Betroffenen sind der Redaktion bekannt.
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